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Häufige Fragen

Stationäre Wohnhilfen

Wie viele Menschen wohnen hier?

In den Evangelischen Wohnhilfen Rendsburg-Eckernförde stehen im Ganzen 122    Wohnplätze zur Verfügung.
Diese teilen sich wie folgt auf:

In Rendsburg
Lornsenschule : 38 Wohnplätze
Prinzenstrasse 6 : 6 Wohnplätze
Denker-/Mühlenstrasse : 16 Wohnplätze

In Eckernförde
Pferdemarkt : 38 Wohnplätze
Berliner Strasse : 23 Wohnplätze

Habe ich die Wahl zwischen Einzel- und Doppelzimmer?

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Wohnplätze besteht die freie Wahl.

Welches Alter haben die Bewohner?

Die Bewohner in den Evangelischen Wohnhilfen Rendsburg-Eckernförde sind zwischen 19 und 75 Jahren alt.

Leben Frauen und Männer gemeinsam in einer Wohngruppe?

In der Regel ja.

Wie viel Geld steht einer Bewohnerin oder einem Bewohner zur freien Verfügung?

Jedem BewohnerIn steht ein Barbetrag (Taschengeld) in Höhe von

105,75 € zur Verfügung (Stand Januar 2014).

Wie hoch ist der Eigenanteil der Eltern der aufgebracht werden muss, wenn ein Sohn oder eine Tochter bei uns wohnen möchte?

54,96 € Eigenanteil (ab 01.01.2010)

Dürfen eigene Möbel mitgebracht werden?

Im Rahmen des zur Verfügung stehenden Platzes dürfen eigene Möbel zur Einrichtung benutzt werden.

Wie sind die Ausgehzeiten geregelt?

Soweit die Bewohner nicht mit häuslichen Aufgaben, der gemeinsamen  Einnahme der Mahlzeiten, Gruppen-aktivitäten oder Therapien beschäftigt sind, steht Ihnen Ihre Zeit zur freien Verfügung. Nach Absprache mit dem/der Betreuer/in kann diese Zeit für individuelle Aktivitäten genutzt werden, vorausgesetzt die geistigen und körperlichen Fähigkeiten der BewohnerInnen lassen dieses zu.

Stehen Anschlussmöglichkeiten für Musik und zum Fernsehen zur Verfügung?

In den Wohngruppen der Lornsenschule in Rendsburg verfügt jedes Zimmer über einen Hausantennenanschluss zum Radioempfang. Für den TV-Empfang wird zusätzlich eine DVB-T-Box benötigt.
In der Prinzenstrasse/Rendsburg verfügt nur der Gruppenraum über diese Möglichkeiten.
In der Denkerstrasse in Rendsburg sind die Bewohnerräume mit einem kostenpflichtigen Kabel für TV und Radio ausgestattet.

Existiert eine Regelung der Besuchszeiten?

Es existiert keine starre Regelung. Im Allgemeinen können die BewohnerInnen, wenn sie im Hause sind, jederzeit besucht werden.

Dürfen in den Wohngruppen auch mal Freunde übernachten?

Die Möglichkeit besteht, die Voraussetzungen dafür müssen allerdings individuell geklärt werden.

Ist eine vorherige Einrichtungsbesichtigung möglich?

Ja, nach vorheriger Absprache.

Wie lange dauert das Probewohnen?

In der Regel werden 2 – 3 Wochen für das gegenseitige Kennenlernen angesetzt.

Wie ist der Tabak- und Alkoholkonsum geregelt?

Es besteht ein allgemeines Alkoholverbot in unseren Einrichtungen! Es gibt nur  wenige Raucher in der Lornsenschule in Rendsburg. Hier wurden spezielle „Raucherecken“ geschaffen. In der Prinzenstrasse in Rendsburg wird nur außer Haus geraucht. In der Denker-/Mühlenstrasse in Rendsburg darf in speziell ausgewiesenen Zimmern geraucht werden.

Wer kommt für die Wohn- und Verpflegungskosten auf?

Im Allgemeinen die Kreise bzw. kreisfreien Städte, in denen die BewohneInnen ihren 1. Wohnsitz angemeldet  haben.

Wie oft darf mein Sohn/Tochter nach Hause kommen?

Eigentlich jederzeit - üblich ist die „alle zwei Wochenenden Regelung“.
Einschränkung: Da die Kosten für den Wohnplatz in der Regel vom Kreissozialamt übernommen werden, sind wir als Einrichtung verpflichtet zu melden, wenn ein Bewohner oder eine Bewohnerin mehr als 28 Tage im Jahr nicht im Hause war. Die Kosten für mehr „Fehltage“ müssen dann von ihm/ihr selber übernommen werden. Diese Regelung gilt nicht für die Wochenenden, wenn der Besuch von Freitag bis Sonntag geht, da ein Fernbleiben von weniger als 3 Tagen nicht gemeldet werden muss.

Können wir mit unserem behinderten Angehörigen noch gemeinsam im Urlaub wegfahren?

In den stationären Wohngruppen werden in jedem Jahr Urlaubsfahrten angeboten. Wollen sie mit Ihrem Angehörigen gern in Urlaub fahren, müssen Sie nur die bereits beschriebene 28 Tage Regelung bedenken.

Sind die Wohngruppen rollstuhlgeeignet?

In Eckernförde sind einige Wohngruppen rollstuhlgeeignet. In Rendsburg ist das Erdgeschoss der Wohngruppen in der Prinzenstraße 14 sowie der rückwärtige Eingang für RollstuhlfahrerInnen speziell ausgelegt.
Unterschiedliche Dienstfahrzeuge stehen für Rollstuhl-fahrerInnen zur Verfügung.

Wer ist für mich als Angehöriger Ansprechpartner/in?

Jeder Bewohner und jede Bewohnerin hat seinen/ihren Bezugsbetreuer in der Wohngruppe. Der oder die ist für sie oder ihn Ansprechpartner  in allen Belangen des täglichen Lebens. Natürlich haben auch die anderen Mitarbeiter Kenntnis über die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses und können jederzeit weiterhelfen.

Wie wird mit der Hygiene und Sauberkeit der BewohnerInnen und der Räumlichkeiten  umgegangen?

Mit der Säuberung der Gebäude und Räumlichkeiten der Evangelischen Wohnhilfen sind mehrere Reinigungskräfte betraut. Die BewohnerInnen werden jedoch, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Reinigung mit herangezogen.
Im Bedarfsfall werden diese Tätigkeiten auch vom betreuenden Personal unterstützt bzw. übernommen.

Wie wird die ärztliche Versorgung gestaltet?

Es besteht im Allgemeinen die freie Arztwahl. Bei Bedarf und auf Wunsch werden die Arzttermine begleitet.

Wie wird die Medikamentenvergabe geregelt?

Beim überwiegenden Teil unserer BewohnerInnen werden die Medikamente nach ärztlicher Verordnung vom Betreuungspersonal verwaltet, gepackt und verabreicht.
Mit Einwilligung des rechtlichen Betreuers können einzelne BewohnerInnen ihre Medikamenteneinnahme auch selbst verwalten.

Sind Haustiere erlaubt?

Im Allgemeinen nicht, allerdings sind individuelle Vereinbarungen möglich. Hamster, Vögel und Fische waren schon „Hausgäste“.

Wie ist das Waschen der Wäsche geregelt?

Das Waschen der Wäsche wird allgemein von den BetreuerInnen geregelt. Bei Eignung kann diese Tätigkeit aber auch individuell übernommen werden.

Gibt es Waschmaschinen in jeder Wohngruppe?

Jede Wohngruppe wäscht nur die Wäsche ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.

Wie werden die Mahlzeiten gestaltet?

In der Regel kauft jede Gruppe für sich ein und bereitet die Mahlzeiten gemeinsam zu und isst auch gemeinsam. In der Prinzenstrasse sowie der Denkerstrasse in Rendsburg, als auch in der Berliner Straße werden die Mahlzeiten individueller gestaltet.

Kann ich in ihrer Einrichtung auch wohnen, wenn ich älter geworden bin und nicht mehr in einer Werkstatt für Behinderte beschäftigt bin?

Ja. Einige unserer Bewohner und Bewohnerinnen leben bereits seit Bestehen unserer Einrichtung vor 25 Jahren bei uns. Manche von ihnen sind bereits Rentenbezieher und arbeiten nur noch halbtags oder gar nicht mehr in einer Werkstatt für Behinderte. Wir haben tagesgestaltende Angebote entwickelt, um Betreuung und sinnvolle Beschäftigung zu gewährleisten.

Wie groß sind die Wohngruppen in der Regel?

In unserer kleinsten Wohngruppe leben 8 Erwachsene, in der größten Wohngruppe 13.

Ambulante Wohnhilfen

Muss ich für eine Ambulante  Betreuung in einer eigenen Wohnung wohnen?

Die Vielzahl der KlientenInnen leben in eigenen Wohnungen im Kreisgebiet Rendsburg-Eckernförde. Manche leben aber auch bei den Eltern oder anderen Verwandten und haben den Entschluss gefasst in näherer Zukunft einen eigenen Haushalt gründen zu wollen. Da ein Auszug und das Selbstversorgen einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf können auch einige Monate manchmal sogar Jahre vergehen, bis der Auszug gewagt werden kann.

Wobei hilft mir mein Betreuer oder meine Betreuerin?

Unterstützt wird in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Oft sind es Verständnisfragen in Bezug auf Post vom Vermieter oder vom Amt. Manchmal Begleitung von Arztbesuchen, um sicher zu gehen, dass er versteht, was einem fehlt. Beim Einkaufen ist es manchmal schwer mit dem Haushaltsgeld auszukommen, dann ist es gut, wenn jemand mitrechnet. Im Haushalt mithelfen, wenn es einem schwer fällt gehört auch den Aufgaben, ebenso wie gemeinsames renovieren oder Möbelkauf. Wir geben Anregungen und Anleitung die Freizeit zu gestalten und geben die Möglichkeit in unseren Büros andere ambulant betreute Menschen kennenzulernen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Wir üben auf Wunsch kochen und backen, begleiten

Wie oft besucht mich der Betreuer oder die Betreuerin?

Im Allgemeinen so oft, wie der Bedarf auf Unterstützung besteht.

Wer bezahlt die Betreuung?

Oft werden die Kosten vom Kreis oder den kreisfreien Städten nach vorheriger Begutachtung übernommen.
Ist das monatliche Einkommen allerdings höher als 718,- € zuzüglich Miete, hat man anteilig einen Eigenanteil zu zahlen.

Spargelder, die das Schonvermögen von 2600,-€ übersteigen, müssen für die Kosten vom Klienten oder der Klientin aufgewendet.

Müssen meine Eltern einen Beitrag zu den Kosten leisten?

Nein, es sei denn das Jahreseinkommen übersteigt einen Betrag von 100.000 € im Jahr.